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Es wird keine weiteren Border Collies of blue roof cottage geben, weil ich Verantwortung ernst nehme.

 

 

Joy war mein erster eigener Hund, die Zuchtstätte sorgfälltig ausgesucht und doch deckte der Alltag mit dem Hundekind schnell die Versäumnisse in der Aufzucht auf.

Joy und ihre Geschwister waren im Schafsanhänger zum Impfen gefahren worden. Das war praktisch, aber keine positive Prägung auf das Auto. Weil die aber fehlte, wurde es Joy bei jeder Autofahrt schlecht. Da halfen weder Medikamente noch Homöopatie.     

Alle "blue roof cottage"-Welpen lernen ab der 3. Lebenswoche in kleinen Schritten, dass Autos toll sind. Die Fahrten zum Impfen und zur Augenuntersuchung sind dann schon problemlos.

Joy war in einer großen, luftigen Scheune mit angrenzenden Auslauf aufgewachsen. Innerhalb von 3 Tagen waren bei ihrem Züchter 3 Würfe mit insgesamt 16 Welpen geworfen worden. Als Info bekam ich nur "die Lexa ist eher ein zurückhaltender Hund, aber nit ängschtlich" . Stimmt, aber leider auch nicht verschmust. Der zurückhaltendere Welpe ist da wohl zu kurz gekommen, wenn es Streicheleinheiten gab. Joy mochte es nicht gestreichelt zu werden, sie hatte es in der Prägephase nicht gelernt.

In allen Würfen entdecke ich zurückhaltende Welpen und gerade die werden zwangsbeschmust. Körperkontakt mit Menschen genießen alle "blue roof cottage"- Welpen.

Aus Mangel an abwechslungsreichen Hundespielzeug hatten Joy und ihre Geschwister Steine ausgegraben. Die Milchzähne waren abgebrochen und bereits mit 14 Wochen schwarz verfärbt. Mit dem Zahnwechsel bekam Joy ein einwandfreies Gebiss, aber an Hundespielzeug aus Kunststoff hatte sie nie Interesse. Sie wurde zum Stöckchensammler. Leider kostete diese Leidenschaft später  mehrere Zähne.

Die "blue roof cottage"-Welpen lernen im Haus und im Garten viele verschiedene Untergründe und Materialien kennen. Altersgerecht wechselt geeignetes Spielzeug, damit meine Hundekinder eine umfassende, alltagstaugliche Prägung mit ins Leben nehmen.

 

 

 Nun also Spitze, Kleinspitze und die in rein weiß. Spitze gehören zu den ältesten Hunderassen. Skelettfunde belegen mind. 5000 Jahre. Leider gehören sie heute zu den vom Aussterben bedrohten Haustierrassen. 

Das ist schade, weil ein Spitz ein intelligenter Begleiter in handlicher Größe mit unkompliziertem Wesen und entzückendem Aussehen ist.

Das ist problematisch, da es nur noch so wenige Spitze gibt (kleiner Genpool, hohe Inzucht) und die strengen Zuchtregeln (weiß darf nur mit weiß, schwarz nur mit schwarz oder braun, andersfarbig nur mit andersfarbig verpaart werden) die möglichen Verpaarungen weiter einschränken. Es gibt in Deutschland fast keine Deckrüden die zu Chill passen, also nicht mit ihr verwandt sind.

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